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Verschleißelemente – ICP

Durch ICP-OES (Optische Emissionsspektroskopie) können mehr als 20 verschiedene Elemente gleichzeitig gemessen werden. Dazu wird die verdünnte Ölprobe durch eine spezielle Pumpe in einen Zerstäuber gebracht, um dort mit einem kräftigen Argonstrom vernebelt zu werden. Dieses Gemisch gelangt anschließend in ein Argon-Plasma, welches die Probe atomisiert, ionisiert und die Elemente so anregt, dass sie die absorbierte Energie in Form von Licht wieder abgeben. Jedes Element kann nur eine spezifische, ihm charakteristische Menge an Energie aufnehmen und so eine ihm charakteristische Lichtwellenlänge erzeugen. Die Intensität dieses Lichtes ist wiederum direkt proportional zur vorhandenen Menge.

 

Die Menge an Verschleißelementen, die in einer Probe bestimmt werden, können direkt Auskunft über Verschleiß der Maschine geben und hängen sehr von der jeweiligen Anwendung ab. Sie können sogar für ein bestimmtes Maschinenteil von Maschine zu Maschine unterschiedlich sein.  Daher sollten die benötigten Informationen und Richtlinien für jede Maschineneinheit individuell durch eine regelmäßige Kontrolle entwickelt werden. Dabei betrachtet die Zustandsüberwachung nicht nur die aktuell gemessenen Werte, sondern den plötzlichen WECHSEL der Durchschnittswerte.

 

Hier sind einige Beispiele, wofür hohe Werte stehen können:

  • Fe – Eisen: allgemeiner Verschleiß der Maschine
  • Si – Silizium: Schmutzeintrag, Staub
  • Na – Natrium: Eintrag von Kühlwasser
  • Cr – Chrom: Verschleiß von Lagern
  • Cu – Kupfer: Verschleiß an Lager, Kolbenbolzen und Kupplungsscheiben